Wer ich bin, was ich mitbringe und warum ich Tessalia baue
Im ersten Beitrag ging es um die Idee hinter Tessalia. Heute geht es um mich. Wenn ihr uns auf diesem Weg begleitet, sollt ihr wissen, wer hinter dem Projekt steht.
Hallo, ich bin Tim
Ich bin in den 90ern aufgewachsen. In meinem Kinderzimmer lag einer dieser bedruckten Spielteppiche mit Straßen, Kreuzungen und Parkplätzen. Vielleicht hat dort auch meine Liebe zum Motorsport angefangen. Formel 1, Formel E und DTM verfolge ich bis heute - Damals wurden jedenfalls alle Rennen von Michael Schumacher mit eigenen Rennen nachgespielt.
Heute lebe ich in Oberfranken bei Bayreuth, zusammen mit meiner Familie und unserem Hund. In der Faschingszeit stehe ich auf der Bühne: Ich tanze bei den Bayreuther Hexen und bin dort auch im Vorstand. Außerdem mag ich Videospiele, Filme und Popkultur. Der Spieltrieb hört eben nicht mit dem Kinderzimmer auf.
Angefangen hat alles mit Stoff
Mein Berufsleben hat nicht am Bildschirm angefangen, sondern in der Textilbranche. Ich habe dual BWL mit Schwerpunkt International Business studiert. Mein Praxispartner war KBC Fashion in Lörrach, ein Unternehmen für Textildesign und Stoffdruck.
Danach bin ich nach Österreich gegangen, zur Herbert Kneitz GmbH, einem Hersteller von Textilien für die Autoindustrie im Getzer Textil Konzern. Seitdem weiß ich, dass auch ein technisches Textil eine Geschichte braucht, damit Menschen es verstehen.
Vom Marketing in den E-Commerce
Seit 2022 bin ich Berater und Projektleiter bei der dc AG, einer Digitalagentur und Softwaredienstleister in Kulmbach. Ich helfe mittelständischen Unternehmen, Onlineshops und digitale Plattformen aufzubauen, vom B2B-Portal mit komplexen Preisen bis zum Shop für Endkunden. Dabei sehe ich jeden Tag, was ein Produkt braucht, damit Menschen es finden, verstehen und gern kaufen.
Was ich mitbringe und was nicht
Für Tessalia kommen drei Dinge zusammen, die ich bisher nur getrennt gemacht habe:
- Textilproduktion: Ich weiß, wie man mit Herstellern spricht, Muster bewertet und Qualität einfordert.
- Marke und Kommunikation: Ich weiß, wie man eine Marke aufbaut, die Menschen anspricht und ehrlich bleibt.
- E-Commerce: Ich weiß, wie ein Produkt den Weg zu euch nach Hause findet.
Wie man einen Teppich herstellt, weiß ich dagegen nicht. Velours, Noppenrücken, Kantenverarbeitung und Spielzeugnormen sind für mich Neuland. Ich habe zwar Stoffe bedruckt und Produktionen geplant, aber ein Spielteppich, auf dem Kinder jeden Tag knien, krabbeln und Autos fahren lassen, stellt ganz andere Anforderungen. Genau deshalb finde ich das Projekt so spannend. Und genau darüber werde ich hier ehrlich berichten.
Warum Tessalia?
Mich hat nicht losgelassen, dass es zwischen dem starren Spielteppich und der Schaumstoffmatte nichts gibt, das sich wie ein echter Teppich anfühlt und trotzdem jeden Tag neu gelegt werden kann. Mit meiner Erfahrung aus Textil und Marketing konnte ich die Idee nicht einfach liegen lassen. Also habe ich angefangen zu skizzieren. Inspirationen gaben mir Spiele wie Carcassonne und Siedler von Catan, Spielzeugautos von HotWheels und natürlich Lego.
Was ihr hier erwarten könnt
Ich nehme euch zu allen Schritten mit: Materialtests, Gespräche mit Herstellern, die ersten Muster und irgendwann das erste Starterset. Dazu gehören auch Umwege und Dinge, die nicht gleich klappen. Tessalia entsteht nicht in einem Hochglanzlabor, sondern an vielen Abenden am Schreibtisch, neben mir der Hund und vor mir ein Stapel Stoffproben.
Schreibt mir
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